Donnerstag, 25. Januar 2018

"Didi" Hallervordens brillantes Grußwort an die Ramstein-Demonstranten


Klare Worte von einem erstklassigen Kabarettisten und einem der ganz wenigen großen Komiker Deutschlands. Wer sonst beherrscht Slapstick und Körperkomik ähnlich gut?

Dass Dieter Hallervorden auch im Alter von 82 Jahren geschliffen und äußerst präzise formulieren kann, beweist er ein weiteres Mal mit diesem Statement vom 9. September 2017.

Der Texter zieht den Hut, verbeugt sich - und wundert sich zugleich, dass es nur so wenig Gegenstimmen gegen den Einheitsbrei von Tagesschau, heute-journal, Spiegel, Bild, Süddeutsche und FAZ gibt? Eier sind rar.




Dieter Hallervorden erwähnt einige wenig bekannte Hintergründe und Details zum kriminellen Vorgehen der USA und des Westens in der arabischen und in der islamischen Welt. Ergänzend dazu zwei Weblinks: Im Blog "Die Freiheitsliebe" errechnet Jakob Reimann, nachvollziehbar und untermauert mit Links zu seriösen Quellen, dass der Westen konservativ(!) geschätzt in den letzten 27 Jahren über 3,3 Millionen Menschen im Irak, in Afghanistan, Syrien, Libyen, Somalia, Jemen und Pakistan umgebracht hat. Das sind 329 ermordete Kinder, Frauen und Männer pro Tag, 27 Jahre lang.

Ihnen erscheint der Blog "Die Freiheitsliebe" zu links? Dann lesen Sie ganz ähnliche Zahlen im Bundeswehr-Journal. Christian Dewitz schreibt dort von geschätzten 1,3 Millionen Toten allein im Irak, in Afghanistan und Pakistan seit Beginn des Krieges gegen den Terror ab September 2001. Die unterschiedlichen Zahlen, 3,3 Millionen vs. 1,3 Millionen Getötete, erklären sich dadurch, dass der jeweils betrachtete geografische und zeitliche Raum weiter bzw. enger gefasst wird. Zudem erschien der Artikel von Christian Drewitz bereits am 31.03.2015.

So manches, was uns von TV und Presse kalt lächelnd präsentiert wird, z. B. an Kriegsgründen, grenzt an psychopathischen Irrsinn und trägt Züge des absurden Theaters. Mit einer Spur Recherche und einem Quäntchen Logik können Sie den medialen Blödsinn, der täglich auf uns herabrieselt, aber relativ leicht erkennen. Wenn Sie mögen, schauen Sie dazu auch in eine Analyse des Absurden von Elizabeth I. und Freibeuter Francis Drake in meinem satirischen Collage-Comic.

Zum Abschluss die Warnung von US-Präsident Dwight D. Eisenhower vor dem Militärisch-Industriellen Komplex. Sein Nachfolger hieß John F. Kennedy.




Hintergründe zur Rede Eisenhowers in einem Video der (US-) National Archives auf YouTube.